Quelle für Bericht und alle Fotos: Stadt Marl, Abteilung Kommunikation & Medien/Rabea Effelsberg 

In einer der 30 AGs ging es um das Thema "Wir stürmen die Türme in Marl". 7 Jugendliche nahmen teil und erkundeten zusammen mit Hartmut Dreier den Kirchturm der Pauluskirche, das Minarett der Fatih-Moschee und einen der beiden Rathaustürme. Überall wurden sie herzlich empfangen, in der Pauluskirche durch Küster Ralf Gerbersmann,  in der Fatih-Moschee  durch Vorstandsmitglied Celalettin Tabak und im Rathaus durch Iris Matheus und Rabea Effelsberg von der Abteilung Kommunikation und Medien.

 

Allgemein:  

Mehr als 57 Millionen Wählerinnen und Wähler bestimmten in der Türkei in fast 200.000 Wahllokalen gestern die Bürgermeister von 30 Großstädten, 51 Provinzhauptstädten und 922 Bezirken sowie Repräsentanten auf kommunaler Ebene. Im ganzen Land waren rund 553.000 Polizisten und Sicherheitskräfte im Einsatz, um die Stimmabgaben zu sichern. Im Osten und Süden der Türkei wurden leider im Zusammenhang mit den Wahlen vier Menschen getötet.

Die Wahlbeteiligung lag bei 84,54 %. Die regierende AKP und die MHP sind in einer Allianz in die Wahl gegangen, genauso die Republikanische Volkspartei CHP mit der aus der MHP gespaltenen „Iyi Parti“ (Gute Partei). In einzelnen Orten gab es Wahlabsprachen zwischen CHP, lyi Parti und HDP. Die Allianz von AKP-MHP kommt türkeiweit auf 51,63 %  der Stimmen, die Allianz von CHP-Iyi Parti auf 37,55 %. 

Die Links zeigen ein differenziertes Bild der Wahlergebnisse.

https://www.haberturk.com/secim/secim2019/yerel-secim 

http://secim.cumhuriyet.com.tr/?secim

 Motto am 03. April 2019: „Du und ich – wir reichen uns die Hände“

„Du und ich – wir reichen uns die Hände“ ist das Motto des diesjährigen 25.Begegnungsfestes der Marler Schulen. Anlässlich des heutigen UN-Antirassismus- Tages treffen sich etwa 300 Kinder des sechsten Jahrgangs.  Egal von welcher Schule sie kommen, welche Hautfarbe, Religion oder Nationalität sie haben, beim Spielen, Basteln, Musizieren, Kochen und Diskutieren „reichen wir uns die Hände“. Wichtig ist, dass man zusammenkommt, sich kennenlernt, miteinander spricht. „Nur so kann man Vorurteile voreinander abbauen“, sagt Organisatorin Johanna Pesch  und Mitorganisator Klaus-Dieter Hein ergänzt: „Nur so nutzt man die Chance, friedlich miteinander zu leben, freundlich und ohne Vorbehalte miteinander umzugehen.“

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Quelle: WAZ Gladbeck