"Alles was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit", so formulierte es der verstorbene UN-Generalsekretär Kofi Annan. So leicht wollen wir es den Rechten hier in Marl nicht machen. Wir wollen gemeinsam mit allen Vereinen, Verbänden und demokratischen Parteien in Marl eine starke, gemeinsame Antwort auf die Kundgebung von Islamhassern am 05.09. in Marl geben. Gemeinsam wollen wir in guter Laune mit vielen Marler Bands Toleranz und Mitmenschlichkeit feiern.

Wann: Am Donnerstag, den 13.09.2018, ab 18:00 Uhr

Wo: Creiler Platz am Rathaus in Marl
 

 

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Foto: Semih Deniz


Der jährliche Sommerausflug der Internationalen Frauengruppe "Frauenpower" 
ging am Sonntag, 2. Sept. 2018 nach Lüdinghausen. Diese Frauengruppe
trifft sich regelmäßig im Ev. Gemeindehaus der Kulturen, Römerstr. 59, 
Marl-Hüls; sie ist mit der CIAG Marl verbunden. - Die Stationen in 
Lüdinghausen waren:Blaudruckmuseum - Wasserburg Lüdinghausen samt Picknick 
zu Mittag - Burg Vischering - Kaffeetrinken im Cafe Indigo (inmitten der 
dortigen ständigen Blaudruck-Ausstellung) - der Klutensee. Mit von der 
Partie waren auch Kinder und einige Männer als Assistenten.

Unter dieser Überschrift veröffentlich die Marler Zeitung am 3.9.2018 leicht gekürzt den Leserbrief von Hartmut Dreier vom 1.9.2018. Zusammenhang: Die AfD in Marl sammelt in Marl Unterschriften gegen die geplante und im Stadtrat beschlossene neue Moschee Yunus Emre im Stadtteil Marl-Brassert.

Hartmut Dreier, ev.Pfarrer i.R. Mitbegründer der CIAG Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl Schumannstr. 6, 45772 Marl                                                                       1.9.2018

Leserbrief

Moscheebau der Yunus Emre Moschee – muss sein.

Die MZ hat nun schon zweimal kurz hintereinander den Gegnern des Moscheebaus Platz gegeben, nachdem die MZ in früheren Monaten regelmäßig über den Fortgang der Planungen sachlich informiert hatte.  Ich mache auf folgende Sachverhalte aufmerksam:

Wolf-Dieter Just

Rede bei der Demo der Seebrücke am 1.9.2018 in Duisburg

Ich beginne mit einem Zitat:

„Internationale Verhandlungen, einberufen, um die Frage zu erörtern: „Wie schützt man die Flüchtlinge?“ beschäftigen sich vor allem mit der Frage: „Wie schützen wir uns vor ihnen?“

Oder, durch ein Gleichnis ausgedrückt: Ein Mensch wird hinterrücks gepackt und in den Strom geschmissen. Er droht zu ertrinken. Die Leute zu beiden Seiten des Stromes sehen mit Teilnahme und wachsender Beunruhigung den verzweifelten Schwimmversuchen des ins Wasser Geworfenen zu, denkend: wenn er sich nur nicht an unser Ufer rettet!“