CIAG und Abrahamsfest

 

CIAG Marl bekommt den Tschelebi-Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland Amina Abdullah Stiftung (Soest):

Download this file (Grundlagentexte - 2009 Laudatio Just auf CIAG.pdf) Grundlagentexte - 2009 Laudatio Just auf CIAG.pdf

Download this file (Grundlagentexte - 2009 - Tschelebipreis an CIAG Dank.pdf) Grundlagentexte - 2009 - Tschelebipreis an CIAG Dank.pdf

Download this file (Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ,am 27.Januar 2009.pdf) Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ,am 27.Januar 2009.pdf

Download this file (Abrahamsbaum - Pflanzung einer Zeder des Libanon am Rathaus Marl am 09.09.2_.pdf) Abrahamsbaum - Pflanzung einer Zeder des Libanon am Rathaus Marl am 09.09.2_.pdf

Zuerst erschienen: AMOS-TRANSPARENT 3 – 2007  Download this file (Grundlagentexte -  Abrahams-Baum in Marl.pdf) Grundlagentexte - Abrahams-Baum in Marl.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) 1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf

 

CIAG

Download this file (MIGAZIN 13.11.2013.pdf) MIGAZIN 13.11.2013.pdf

Download this file (Einladung zum Gespräch Einwanderung- war immer.pdf) Einladung zum Gespräch Einwanderung- war immer.pdf

Download this file (Eigener Stand der CIAG beim Kirchentag.pdf) Eigener Stand der CIAG beim Kirchentag.pdf

Download this file (2011GrussbotschaftZurWeihnacht.pdf) 2011GrussbotschaftZurWeihnacht.pdf

Download this file (2010PresseBerichtReligionUndRecht.pdf) 2010PresseBerichtReligionUndRecht.pdf

Download this file (Pressebericht Filmnachmittag.pdf) Pressebericht Filmnachmittag.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Presseankuendigung Filmnachmittag.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Oekomenischer Gottesdienst zum Stadtjubilaeum 2011.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Nominierung für den Bremer Friedenspreis 2007.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Kurzbericht Stand sept.2006.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Ansprache beim Ausschwitz-Gedenktag 27.01.2007.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Ansprache beim Ausschwitz-Gedenktag 27.01.2008.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Erklärung zu den Mohamed-Karikaturen.pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf)  Kondolenzbuch anlässlich des Todes von Bundespräsident Johannes Rau (Feb. 2_.pdf)

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Arbeitsbeicht für ARI (Arbeitsgemeinschaft Religion und Integration in NRW).pdf

Download this file (1. Dialog-Tag NRW zum Christlich-Islamischen Dialog am.pdf) Nachricht vom Unglück im Bergbau in Soma.pdf

 

 

Abrahamsfest

 

Ausführliche Sachberichte 

Download this file (16. Abrahamsfest - 2017 - 4 - Sachbericht.pdf) 16. Abrahamsfest - 2017 - 4 - Sachbericht.pdf

Download this file (15. Abrahamsfest Marl Sachbericht.pdf) 15. Abrahamsfest Marl Sachbericht.pdf

Download this file (14. Abrahamsfest - 2015 - 3 -Sachbericht endg.pdf) 14. Abrahamsfest - 2015 - 3 -Sachbericht endg.pdf

Download this file (13. Sachbericht  Abrahamsfest.pdf) 13. Sachbericht Abrahamsfest.pdf

Download this file (12. Abrahamsfest - 2013 - 5 - Sachbericht korrigiert.pdf) 12. Abrahamsfest - 2013 - 5 - Sachbericht korrigiert.pdf

Download this file (11_Abrahamsfest_2011_Sachbericht.pdf) 11_Abrahamsfest_2011_Sachbericht.pdf

Download this file (11_Abrahamsfest_2011_Sachbericht.pdf) 10_Abrahamsfest_Sachbericht.pdf

Download this file (9_Abrahamsfest_Sachbericht_BMI_BVA.pdf) 9_Abrahamsfest_Sachbericht_BMI_BVA.pdf

Download this file (8_Abrahamsfest-Sachbericht.pdf) 8_Abrahamsfest-Sachbericht.pdf

Download this file (7 Abrahamsfest - Sachbericht BMI B - April 2008.pdf) 7 Abrahamsfest - Sachbericht BMI B - April 2008.pdf

 

Flyer/Plakate

Download this file (Sachbericht 13. Abrahamsfest.pdf) Abrahamsfest_13_Flyer_dt.pdf

Download this file (Abrahamsfest_13_Flyer_tuerk.pdf) Abrahamsfest_13_Flyer_tuerk.pdf

Download this file (12Abrahamsfest2012FlyerD.pdf) 12_Abrahamsfest2012FlyerD.pdf

Download this file (12Abrahamsfest2012FlyerT.pdf) 12_Abrahamsfest2012FlyerT.pdf

Download this file (11_Abrahamsfest_2011_Plakat.pdf) 11_Abrahamsfest_2011_Plakat.pdf

Download this file (10_Abrahamsfest_2010FlyerD.pdf) 10_Abrahamsfest_2010FlyerD.pdf

Download this file (9_Abrahamsfest_Flyer.pdf) 9_Abrahamsfest_Flyer.pdf

 

 Verschiedenes

Download this file (Es ist im Islam verboten.pdf) Es ist im Islam verboten.pdf

 

Islam (Frühjahr 2017)

Weltreligionen (vor wenigen Tagen)

Preis: 24,99 €

 

Das Buch präsentiert in Word und Bild die großen Weltreligionen: Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus sowie Hinduismus. Die faszinierende Geschichte der Entstehung dieser Religionen und ihres durch die Jahrhunderte wechselnden Verhältnisses zueinander ermöglicht Einblicke und Wertschätzung für die fremden Ähnlichkeiten der anderen Religionen.

 


Download this file (Overbeeke_Abraham und Ibrahim (final).pdf)  Overbeeke_Abraham und Ibrahim (final).pdf

Download this file (Rz-Schlicht-Araber-Europa.pdf)  Rz-Schlicht-Araber-Europa.pdf

Quelle: Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A)e.V. Nachrodt/Westfalen

 

  1. Mai 2015: Johannes XXIII.-Preis der internationalen Friedensbewegung 
    pax christi im Bistum Münster/W: Dieser Preis geht an das seit 2001 
    jährlich stattfindende "Abrahamsfest Mar" und dessen Träger: die CIAG  
    Marl (Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl) und die Jüdische  
    Kultusgemeinde im Kreis Recklinghausen.

Laudatio von Pax Christi

 Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Juni 2015 17:37Veröffentlicht am Montag, 08. Juni 2015 17:37

Laudatio von Pax Christi für die Verlehung des Johannes XXIII.-Preises an das Abrahamsfest in Marl Kreis Recklinghauen durch Veronika Hüning

 

Verehrte Anwesende, liebe Friedensfreundinnen und Freunde!

Die Bilder haben mich erschreckt: Zehntausende Demonstranten in Dresden, die sich als Patrioten verstehen und als Retter des Abendlandes inszenieren und die vor einer Islamisierung Deutschlands warnen, als wäre die Zuwanderung von Menschen muslimischen Glaubens eine gefährliche Epidemie. Und nicht nur in Dresden – in mehreren anderen Städten, auch in Westdeutschland, sind islamfeindliche Parolen zu hören. Und nicht nur Rechtsradikale folgen den Bannern und Sprüchen.

Und diese Nachrichten haben mich ebenfalls erschreckt: Jüdische Gemeinden in Deutschland wenden sich an die Medien und bringen ihre Sorge über den zunehmenden Antisemitismus zum Ausdruck. Manche fühlen sich nicht mehr sicher und warnen ihre Glaubensbrüder davor, sich mit der Kippa in der Öffentlichkeit zu zeigen, aus Angst vor Übergriffen. Manche denken an Auswanderung.

Besonders erschreckend: Bei aller Hilfe, die manche christlichen Gemeinden Flüchtlingen bieten – Fremdenfeindlichkeit, rechte Gesinnung  und Antisemitismus reichen bis in die Mitte unserer Kirchen hinein.  

Genau in dieser Situation haben wir uns für den dritten Träger unseres Johannes-XXIII.-Preises entschieden. Wir, das ist die ökumenisch ausgerichtete katholische  Friedensbewegung pax christi im Bistum Münster. Wir haben uns entschieden, den Preis für Gerechtigkeit und Frieden vor Ort, in Deutschland und in unserer zerrissenen Welt der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft (CIAG) Marl und der Jüdischen Kultusgemeinde Recklinghausen/Marl als Träger des alljährlichen Abrahamsweges zu verleihen. Mit diesem Preis wollen wir Sie ehren, die Sie eine Gegenmacht zu Ausgrenzung und gesellschaftlichem Unfrieden gebildet haben. Sie haben den Preis wahrlich verdient, denn Sie leisten seit vielen Jahren einen eindrucksvollen Beitrag zu dem, wozu das Zweite Vatikanische Konzil aufgerufen hat: die Würde jedes Menschen unabhängig von seiner Herkunft und Religion zu achten, die Verbundenheit untereinander zu fördern und Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben zu übernehmen.

Genau dies tun Sie als Christen, Moslems und Juden, die Sie in Marl kontinuierlich zusammenarbeiten und Jahr für Jahr den Abrahamsweg mit seinem reichen Rahmenprogramm gestalten.

Besonders hervorheben möchte ich:

Ø  das große Durchhaltevermögen seit den Anfängen der CIAG 1984, das ohne Idealismus und ohne Leidenschaft für die gemeinsamen Ziele sicherlich nicht möglich wäre;

Ø  die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen den Aktiven der CIAG und der Jüdischen Kultusgemeinde, aus der seit 2001 die Abrahamswege und Abrahamsfeste erwachsen sind;

Ø  den Ideenreichtum und die Kraft, mit der seitdem ein Netzwerk gebildet wurde, das ständig gewachsen ist und immer mehr Kooperationspartner an sich zu binden wusste;

Ø  die Fähigkeit, eine sehr bunte Gemeinschaft mit unterschiedlichen Traditionen, Überzeugungen und Vorstellungen zusammenzuhalten und Vertrauen, Verständnis und Solidarität untereinander zu stärken, durch alle Schwierigkeiten und Spannungen hindurch;

Ø  die klare Ausrichtung am Gemeinwohl, wie sie in der Selbstaussage zum Ausdruck kommt: „Wir betreiben keine Schau nach innen, sondern suchen das Beste der Stadt“; d.h.: Begegnung ohne Tabus, Frieden für alle, eine Stadt ohne Rassismus. Umstrittene Themen wurden dabei nicht ausgeklammert, z.B. Moscheebau und Muezzinrufe.

Als 2010 das zehnte Abrahamsfest in Marl gefeiert wurde, hieß es im Informationsblatt: „In Marl erleben wir ein recht friedliches Klima. (…) Das friedliche Klima ist nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis von Arbeit und Zusammenarbeit.“ Das ist heute angesichts der gesellschaftlichen Spaltungen und Abwehrhaltungen, der Feindbilder und Klimavergiftungen besonders wichtig.
Drei Ziele haben sich die Träger der Abrahamswege auf die Fahne geschrieben: menschliche Bildung, Vielfalt der Kulturen, weltzugewandte Religionen. Was das konkret bedeutet, können die Preisträger am besten selbst beschreiben. Sie werden gleich in drei Interviews von ihren Projekten und Erfahrungen erzählen.

Nicht umsonst heißt das jährliche Highlight der Arbeit von CIAG, jüdischer Gemeinde und ihrer Kooperationspartner „Abrahamsfest“. Abraham ist die gemeinsame Identifikationsfigur, eine Art Brücken-Person. In den Heiligen Schriften aller drei monotheistischen Religionen, in der Thora, in der Bibel und im Koran, spielt Abraham oder Ibrahim eine wichtige Rolle. Er, der „Freund Gottes“, hat Gott als den Einen erkannt und Kritik geübt, wenn Menschliches wie Gott angebetet wurde. Das ist auch in unserer Gegenwart wichtig, denn die Gefahr des Götzendienstes ist nicht gebannt. Ist es nicht Götzendienst, wenn das Geld und der Markt Heilsversprechen einlösen sollen? Ist es nicht Götzendienst, wenn die politischen und wirtschaftlichen Strukturen als alternativlos und allmächtig angesehen werden und quasi Unterwerfung unter ihre Gesetze verlangt wird, koste es, was es wolle? Ist es nicht Götzendienst, wenn Menschen meinen, mit militärischer Gewalt eine heilige Herrschaft errichten zu dürfen und zu können? Nur alle Religionen gemeinsam können dagegen Widerstand leisten und der Göttlichkeit Gottes und der Menschlichkeit aller Menschen zur Achtung verhelfen.    

Dies geschieht in vielen kleinen Schritten und vielen konkreten Projekten in Marl. Für eben diese Arbeit gebührt Ihnen, der CIAG und der Jüdischen Kultusgemeinde, der Johannes-XXIII.-Preis. Sie leisten als ehrenamtlich Engagierte einen unverzichtbaren Dienst für eine friedliche Stadtgemeinschaft und Sie zeigen in der kontinuierlichen Zusammenarbeit und in den vielfältigen einzelnen Begegnungen eine Dialogbereitschaft und Menschenfreundlichkeit, die Papst Johannes XXIII. selber geübt hat und die ihn sicherlich heute von Herzen erfreuen würde. Wir sind dankbar, dass auch die Muslime und die Juden unter Ihnen den Preis angenommen haben, der den Namen eines katholischen Papstes trägt. Dass Johannes XXIII. in Istanbul 1934-1944 zur Rettung von Juden beitrug und zum Gespräch mit dem Islam auf Augenhöhe bereit war, hat sicherlich zu dieser Akzeptanz beigetragen. Sein Eintreten für die Würde aller Menschen und seine interreligiöse Offenheit haben in Ihrem Wirken, liebe Preisträger, gute Nachahmer gefunden.

Und so möchten wir nun den Preis überreichen: die Urkunde, die unsere Sprecherin Gisela Hinricher verlesen wird, und die Bronzebüste von Johannes XXIII., die Pfarrer Hartmut Dreier übergeben wird, dem Ideenstifter, Brückenbauer und Motor der Arbeitsgemeinschaft und des Trägerkreises Abrahamsweg. Ganz im Sinne des Trialogs soll der Preis allen beteiligten Gruppen gehören und möge mal an dem einen, mal an dem anderen Treffpunkt präsent sein.

 


Grußwort von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft anlässlich der Verleihung des Pax Christi-Papst Johannes-Preises als pdf Anhang


Download this file (GW Verleihung Johannes Papst-Preis.pdf)   GW Verleihung Johannes Papst-Preis.pdf

 

Schriftliches Grußwort

von Herrn Minister Guntram Schneider

 

anlässlich der Verleihungsfeier des Dritten Papst-Johannes-XXIII.-Preises in Münster am 31. Mai 2015

 

 Anlässlich der Verleihung des Dritten Papst-Johannes-XXIII.-Preises an das  Abrahamsfest Marl übersende ich der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl und der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen meine herzlichen Glückwünsche. Gleichzeitig danke ich Pax Christi im Bistum Münster für die Würdigung des Abrahamsfestes Marl, dessen Schirmherr ich im Jahr 2013 selbst sein durfte.

In Zeiten, in denen religiöser Fanatismus, Anti-Islam-Bewegungen und Antisemitismus einen Keil zwischen die Menschen und ihre Religionen zu treiben drohen, stehen wir alle vor besonderen Herausforderungen. Deshalb darf der Gesprächsfaden zwischen den Anhängern unterschiedlicher Religionen aber auch zwischen Staat und Gesellschaft nicht abreißen, er muss vielmehr ausdauernd und sorgfältig weiter gesponnen werden.

Wir in Nordrhein-Westfalen suchen den Dialog auf allen Ebenen. Von interreligiösen und interkulturellen Projekten in den Kommunen bis hin zu bewährten und neuen Dialogformaten der Landesregierung. Deshalb sind Initiativen wie das interreligiös ausgerichtete Abrahamsfest von unschätzbarem Wert. Seit seiner Entstehung baut das Abrahamsfest Brücken zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und unterschiedlicher Herkunft. Dieses Engagement ist für den sozialen Frieden von herausragender Bedeutung. Nordrhein-Westfalen war und ist ein Land der Vielfalt. Wir sind stolz darauf, dass hier Menschen aus allen Teilen der Welt eine neue Heimat gefunden haben und die Gesellschaft mitgestalten.

Das Abrahamsfest ist Ausdruck der Wertschätzung für die religiöse und interkulturelle Heterogenität, die unser Land einzigartig machen. Die Initiative leistet darüber hinaus praktische Integrationsarbeit vor Ort, auf die NRW nicht mehr verzichten kann. Dies verdient Dank und Respekt, den ich Ihnen hiermit aussprechen möchte.

Für die heutige Preisverleihung wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und interessante Begegnungen. Möge der heutige Tag Ihnen allen als Motivation dienen, Ihre engagierte Arbeit für den interreligiösen und interkulturellen Dialog in Nordrhein-Westfalen fortzuführen.

 

 Guntram Schneider MdL

 

 

Grußwort von Sylvia Löhrmann als PDF

Download this file (Grußwort Sylvia Löhrmann.pdf) Grußwort Sylvia Löhrmann.pdf

 

Grußwort von Bürgermeister Werner Arndt, Marl als PDF

 Download this file (Verleihung des Papst-Johannes-XXIII.-Preises.pdf)    Verleihung des Papst-Johannes-XXIII.-Preises.pdf



Die 4 weiteren Ehrungen sind:

Tschelebi-Friedenspreis 2009: "...Für ihre mutige, inspirierende und  
nachhaltig friedensstiftende Leistung sind wir der CIAG Marl "zu  
Dank verpflichtet."

Bremer Friedenspreis 2007 benennt lobend die CIAG Marl mit 22  
beispielhaften Projekten in Deutschland.

"Sukran"-Plakette - Günes Altan, Generalkonsul der Türkei in Münster/W, am  
5. März 1997: "Seit 1984 setzt sich die Christlich-Islamische  
Arbeitsgemeinschaft Marl beharrlich, wirksam, phantasievoll und  
beispielhaft für die Integration der nach Deutschland eingewanderten  
Menschen aus der Türkei/aus islamisch geprägten Kulturen ein. Die  
christlich-islamische Zusammenarbeit in Marl geschieht in religiösen,  
sozialen, kulturellen und pädagogischen Zusammenhängen. Das erregt  
Sympathie, setzt Maßstäbe und spornt andere Mehschen in anderen Orten an."

"Goldener Hammer" - Dr. Herbert Schnoor, Innenminister NRW im Auftrag der  
Menschenrechtsorganisationen SOS Rassismus/Aktion Courage - am 17. März  
1994: "Frieden in der Stadt ist möglich, wo Menschen beginnen, das Leben  
zu begreifen....mit Händen, den offenen Augen, einem ehrlichen Mund, einem  
wachen Ohr...mit allen Sinnen eben, die andere Menschen auszeichnen..."

Faschisierung in Italien: 

 

Die 23 jährige Marokkanerin Chaimaa Fatihi von der „Associazione Giovani Musulmani d’Italia“ wollte am Freitag, den 24. November 2017 in der Gemeinde Medole, Provinz Mantua, ihr Buch „Non ci avrete mai — Lettera aperta di una musulmana italiana ai terroristi“ vorstellen. In diesem „offenen Brief einer jungen Muslima“ richtet sie sich gegen den Terror, der im Namen des Islam, ausgeübt wird.

 

Zu einem freien Dialog über einen aufgeklärten Islam in der Migrationsgesellschaft Italien und die Schwierigkeiten junger EinwanderInnen in dem heutigen Italien kam es aber nicht. Eine Gruppe von ca. 20 Nazi-Skinheads der Veneto Fronte Skinhead in schwarzen Bomberjacken marschierte in den Veranstaltungsraum, umstellte die dort anwesenden BesucherInnen und zwang durch einen lauthals auftretenden Sprecher den Anwesenden ihren Diskurs auf. In diesem sprachen sich die italienischen Faschisten gegen eine Immigration nach Italien und einen „Ius Soli“ für Kinder von Migrantinnen aus. Von den sichtbar eingeschüchterten BesucherInnen traute sich kaum jemand verbal gegen das Auftreten der Faschisten und deren rassistische Argumente zu wehren.
Erst als der einladende Bürgermeister der Gemeinde, Giovanni Battista Ruzzenenti, den Nazi-Skinheads der Veneto Fronte Skinheads versprach, zu einer von diesen organisierten Veranstaltung zur Einwanderung und dem „Ius Soli“ zu erscheinen, marschierten die Schwarzhemden wieder ab. Ruzzenenti, der am Anfang des Monats davon gesprochen hatte, dass eine interkulturelle Begegnung und Dialog ohne verbale und physische Gewalt gegen den (islamischen) Fanatismus nötig sei, beugte sich in dieser Situation den von den Faschisten erzeugten Klima der Angst und der Bedrohung — einem Klima des stetig wachsenden Fanatismus von Rechts in Italien.

 

Wie die Gazetta di Mantova ausführte, endete der Abend in Medole mit den betrüblichen Berichten zweier Schüler, Kinder marokkanischer EinwandererInnen, die über die tägliche Diskriminierung an ihren Schulen und der mangelnden Unterstützung, die sie dort seitens der Schulleitung und Lehrer erhielten, berichteten.

 

(Heiko Koch, 26.11.2017)

 

———-

 

 

 

http://antifra.blog.rosalux.de/impressionen-aus-dem-bel-paese-i-wortergreifungsstrategie-auf-italienisch Medole, all’incontro con la Fatihi irrompono gli Skinheads (25.11.2017)

 


http://gazzettadimantova.gelocal.it/mantova/cronaca/2017/11/25/news/all-incontro-con-la-fatihi-irrompono-gli-skinheads-1.16163029

 

 

 

 

Ein wichtiges Votum aus den USA von den dort engagierten muslimischen Frauenverbänden = Women´s Initiative in Spirituality & Equality.

 Download this file (WISE Up Report Has Launched.pdf)  WISE Up Report Has Launched.pdf

Lorenz Beckhardt, Köln, warnt entschieden und zu Recht vor AfD und dem 
aufgekommenen "braunen" Ungeist in Deutschland.

Lorenz Beckardt sprach auf dem Jüdischen Friedhof in Recklinghausen am 
Sonntag, 5. November 2017 mittags. In jedem Jahr wird dort am jeweils 
ersten Sonntag im November der ermordeten 3.000 Juden in Riga gedacht, die 
zuvor aus dem Kreis Recklinghausen, Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen 
deportiert waren. Die Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen lädt 
alljährlich dazu ein. Lorenz Beckhardt ist Redakteuer beim WDR Köln. In 
2014 veröffentlichte er im Aufbau-Verlag Berlin das Buch "Der Jude mit dem
Hakenkreus. Meine deutsche Familie". Bei dem Gedenken am 5. Nov. 2017 
ergriff auch Rolf Abrahamsohn das Wort; er ist letzter Überlebender des 
Holocaust im Kreis Recklinghausen, Ehrenbürger im Vest Recklinghausen und 
war Schirmherr des 16. Abrahamsfestes in 2016.

Hier die Rede als PDF

 Download this file (Rede zu Recklinghausen am 5. November 2017_final.pdf)  Rede zu Recklinghausen am 5. November 2017_final.pdf

 

Menschenrechte für Flüchtlinge

Von Wolf-Dieter Just als PDF

Download this file (Just - Menschenrechte für Flüchtlinge Druckversion ZEE.pdf)  Just - Menschenrechte für Flüchtlinge Druckversion ZEE.pdf

 

Anläßlich "500 Jahre Reformation": Margot Käßmann beim Ev. Kirchentag in Berlin-Wittenberg im Mai 2017. 

Margot Käßmann war Bischöfin  der Ev. Landeskirche mit Sitz Hannover, dann Ratsvorsitzende der EKD Ev.Kirche in Deutschland und bis 31. Oktober 2017 Beauftragte der EKD für "500 Jahre Reformation". 

Quelle:  https://www.kirchentag.de/index.php?id=17858&sessionId=363585101&manuscriptId=3585||1

 

 

 

Atomwaffen endlich verboten

 

Veröffentlicht am 7. Juli 2017

UN beschließen historisches Abkommen

  1. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffenverabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten: die internationale Staatengemeinschaft akzeptiert den bisherigen Sonderstatus der Atommächte nicht länger. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen verbietet neben der Herstellung, dem Einsatz und Besitz auch die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Atomwaffen in anderen Staaten. Damit handelt künftig auch die Bundesregierung mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und der Verfügung über US-Atomwaffen in Deutschland gegen geltendes Völkerrecht. Die Bundesregierung blieb aus diesem Grund und auf Druck der USA den Verhandlungen fern.

Der ganze Artikel unter folgenden Link: https://www.icanw.de/neuigkeiten/atomwaffen-endlich-verboten/

 

EIN AUFRUF

Wir lassen uns nicht in „Wir“ und „die Anderen“ spalten!

Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Lehrenden und Aktivisten appellieren in einem Aufruf an die Öffentlichkeit und Politik, zusammenzuhalten – unabhängig von Herkunft und Religion. Das MiGAZIN veröffentlicht den Aufruf im Wortlaut:

Den ganzen Artikel unter folgenden Link: http://www.migazin.de/2017/09/29/ein-aufruf-wir-lassen-uns-nicht-in-wir-und-die-anderen-spalten/

 

Die Stadt als dritter Erzieher - neben Familie und Schule. 

 

"Umbrüche und Aufbrüche" ist das Thema des 17.Abrahamsfestes 2017 in Marl (Kreis Recklinghausen). Der Kontext dazu ist die Stadt Marl - selber in Umbrüchen und Aufbrüchen.  

Download this file (The Hot Wire - Westfalenspiegel 4-2017.pdf)   The Hot Wire - Westfalenspiegel 4-2017.pdf

Quelle: Westfalenspiegel 4 - 2017, der Autor Andreas  Rossmann veröffentlicht in der FAZ.

 

 Download this file (2017-02 bpb - Gülen Bewegung.pdf)   2017-02 bpb - Gülen Bewegung.pdf

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

 

Plakat 17. Abrahamsfest

Download this file (17.abrahamsfest-plakA0.pdf)   17.abrahamsfest-plakA0.pdf

 

Flyer 17. Abrahamsfest

Download this file (17.abrahamsfest-flyer-neu.pdf)   17.abrahamsfest-flyer-neu.pdf

 

Sachbericht 16. Abrahamsfest

Download this file (16. Abrahamsfest - 2017 - 4 - Sachbericht B korr.pdf)   16. Abrahamsfest - 2017 - 4 - Sachbericht B korr.pdf