Aktuell

27.04.17 Atomunfall

Es ist ins Gerede gekommen wegen großer Sicherheitsmängel.Tihange liegt nahe bei Aachen und damit nahe dem  Ruhrgebiet. -  "Zuhause auf dem Planeten Erde" lautete das Gesamtthema des  16. Abrahamsfestes 2016. Dieses Thema verweist auf die Fragen, wo jemand  zuhause ist, und wie wir Menschen mit dem Planeten Erde umgehen.

 

27. April 1986 Tschernobyl 11.März 2011 Fukushima

Atomunfall

Sind wir in Dortmund geschützt?

 

In Aachen ist eine erhebliche Unruhe in der Bevölkerung entstanden. Die grenznahen belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel weisen große Sicherheitsmängel auf. Die Bewohner der Grenzregion fragen sich: Wie kann man sich schützen? Doch nicht nur in Aachen droht Gefahr.

 

 

Dortmund liegt im Gefahrenbereich des Atomkraftwerkes Lingen an der Ems. Nach neueren Berechnungen des Landes wäre ganz Dortmund von einem dortigen Unfall betroffen, weil die radioaktive Wolke auch das Ruhrgebiet erreichen könnte.

Die Gruppe Dortmund der IPPNW (Internationale Ärztevereinigung gegen Atomtod,

Trägerin des Friedensnobelpreises 1985) möchte zum 31. Jahrestag des Atomunfalls in Tschernobyl auf diese Situation hinweisen und zu einem Bewusstsein in der Bevölkerung über diese Gefahrenlage beitragen. Deshalb laden wir Sie herzlich zu einer Veranstaltung in das Dortmunder

Rathaus ein.

 

Informationsveranstaltung am 27.04.2017 18.00 bis 20.00 Uhr- Rathaus Dortmund

 

Ärzte aus Aachen werden über die Lage dort berichten. Vertreter des Gesundheitsamtes und der Feuerwehr Dortmunds werden darüber informieren, wie

vor Ort die Bemühungen des Landes Nordrhein-Westfalen zum Katastrophenschutz umgesetzt werden (Verteilung von Jodtabletten,Warnung durch Sirenen, Anlegen von Vorräten, Bereitstellung von Atemschutzmasken etc). Wir wollen einen Vergleich zwischen beiden Städten ziehen und darüber diskutieren, wie hilfreich die genannten Maßnahmen sein können.

 

Ist Vorsorge nötig?

Ist Schutz möglich?

 

Zur anschließenden Diskussion sind die Bevölkerung, Friedens- und Anti-Atomkraftinitiativen sowie in Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen die Vertreter der demokratischen Parteien herzlich eingeladen.

 

IPPNW Dortmund (Ärzte gegen Atomtod) i.A. Dr. Ingrid Farzin