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Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft

  

Landeskirchenrat Sobiech besucht Einrichtung des ESW

 

Interessierte Zuhörer: Superintendentin Katrin Göckenjan, Landeskirchenrat Fred Sobiech und Sigrid Beer  besuchten das „Kunterbunte Chamäleon“.

 

MARL – „Einrichtungen wie diese sind ein Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft“. Das sagte Landeskirchenrat Fred Sobiech beim Besuch des  Jugendzentrums „Kunterbuntes Chamäleon“ in Marl. Das Jugendzentrum  wird von der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit Westfalen (ESW) mit getragen und gehört zu den fünf Stationen, die Fred Sobiech als zuständiger Dezernent für Erziehung und Bildung der Evangelischen Kirche von Westfalen auf einer Rundreise durch Einrichtungen der ESW besuchte.

 

 

„Wir fällen viele Entscheidungen am grünen Tisch und beraten über Vorlagen. Wichtig ist für mich, die Arbeit, über die wir reden, auch vor Ort kennen zu lernen“, so Sobiech. In Marl gehörten auch Sigrid Beer (Mitglied der Kirchenleitung und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im NRW-Landtag) und Katrin Göckenjan, Superintendentin des Kirchenkreises Recklinghausen zu den Besuchern des „Kunterbunten Chamäleons“.

 

Das „Chamäleon“ ist seit 2001 in den Räumen eines ehemaligen Lehrschwimmbeckens untergebracht. Möglich war der Umbau mit Fördemitteln aus dem Projekt „Soziale Stadt“. „Hier kann man zwar nicht mehr schwimmen, aber sich fürs Leben freischwimmen“, fand Michael Fink, der Vorsitzende der ESW, der zusammen mit dem Geschäftsführer Paul-Gerhard Gaffron ebenfalls der Besuchsdelegation angehörte.

Christian Grube, hauptamtlicher Leiter des „Kunterbunten Chamäleons“, erläuterte der Delegation die Arbeit in dem ungewöhnlichen Jugendzentrum: In den Pausenzeiten ist es Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule, die Jugendliche aus 26 unterschiedlichen Nationen besuchen. Darüber hinaus gibt es hier Kursangebote wie unter anderem eine Hausauf-gabenbetreuung, Kreativ-Workshops, einen Filmclub, eine Theatergruppe oder einen Filmclub. Außerdem gehören Freizeiten zum Angebot.

 

Da die Fördermittel aus dem Topf „Soziale Stadt“ auslaufen, muss die Finanzierung des „Chamäleons“ neu geregelt werden. Um die Nachhaltigkeit des Angebots zu sichern, denkt die Stadt Marl über eine Umschichtung von Mitteln nach.

Landeskirchenrat Fred Sobiech nimmt eine Fülle interessanter Eindrücke von seiner Rundreise mit. „Für mich definiert sich die Abkürzung der Evangelischen Schülerarbeit hier noch einmal neu. „ESW“, das könnte auch heißen: engagiert, spirituell, wirklichkeitstreu“, sagte er in Marl. Die hier geleistete Arbeit sei als Beitrag