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Kategorie: Uncategorised

 

Fotograf: Jürgen Wolter (Marl)

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Zur „Revue der Kulturen“ , die am Sonntag, 18.2.2018 nachmittags im Theater der Stadt Marl aufgeführt wurde – als Sonderveranstaltung des 17.Abrahamsfestes Marl:

„Revue der Kulturen“ zeigt, was Frieden in Marl bedeutet: Mehrere Hundert Kinder standen gestern auf der Theaterbühne. So die Hauptüberschrift in der Marler Zeitung  am 19.2.2018.Dann berichtet die Zeitung:

Überschrift: „Wir sind eine große Menschheitsfamilie“. Marl. Sechs Marler Schulen, Musikschule, die Diakonie und mehrere Vereine zeigten in der „Revue der Kulturen“, was Frieden in dieser Stadt Marl bedeutet.

Hass, Krieg, Hunger und Müll bedrohen die Welt: Die Menschen suchen einen Ausweg, wollen mit einer Rakete ins All flüchten, aber darin ist viel zu wenig Platz für alle. Mit dieser eindrucksvollen Theaterszene sorgten Heinrich-Kielhorn-Schüler wieder für einen Höhepunkt in der Revue der Kulturen, die am Sonntagnachmittag über die Bühne des Theaters ging.

Es war gut gefüllt mit aufgeregten Akteuren und vielen Verwandten und Freunden, die sich die Auftritte der Kinder und Jugendlichen nicht entgehen lassen wollten.

In dem Theaterstück aus der Heinrich-Kielhorn-Schule sind es die kleinen Kinder, die die Welt retten. Sie wollen die Zukunft, drängen die Bedrohungen zurück, spielen mit der Erdkugel und machen sie wieder zu ihrem Lebensraum.

Den Programmstart lieferte das Salonorchester aus der Martin-Luther-King-Gesamtschule. Dort sind viele Schüler in den Genuss des Programms „Jeden Kind ein Instrument“ gekommen. Viele von ihnen machen weiter zusammen Musik, über alle kulturellen und religiösen Grenzen hinweg.

Donnernder Applaus für starke Tänze

Eindrucksvolle Tänze zeigte der Verein Raduga. Ob Hip-Hop oder fantasievolle Schmetterlings-choreografie in wunderschönen Kostümen: Natalie Koschuhowski hat mit ihren Choreografien ins Schwarze getroffen. Die Kinder bekamen donnernden Applaus. Um den hatte Bürgermeister Werner Arndt in seiner Begrüßung für alle Akteure gebeten.

„Der Himmel geht über allen auf“, sangen Schüler aus dem Gymnasium am Loekamp und brachten damit das Motto der Revue auf den Punkt: Die Gemeinsamkeiten sollen im Mittelpunkt stehen, die Verständigung und Toleranz. „Wir sind eine große Menschheitsfamilie“, sagte Gejlani Ugur, der mit Günter Tewes und Katharina Nowitzka die Revue moderierte.

Lieder aus der Willy-Brandt-Gesamtschule, Sporttanz aus der Diakonie Hüls-Süd, ein Auftritt der „Jungen Vielharmonie“ der Musikschule der Stadt Marl oder eine Sandmalaktion aus der Pestalozzischule: Das Spektrum der Auftritte war vielfältig wie immer bei der Revue. Sie bildet den Abschluss des Abrahamsfestes, bei dem Kinder und Jugendliche in vielen Aktionen andere Religionen und Kulturen kennenlernen.

Im Foyer des Marler Theaters gab es außerdem einen Ausstellung des Hans-Böckler-Berufskollegs zu sehen. Schüler hatten sich mit der Architektur Marls der 60er und 70er Jahre auseinandergesetzt und sie grafisch gestaltet. Die Arbeiten verweisen auf die Wurzeln der heutigen Stadtidentität.

„Begegnungen, Frieden in der Stadt, Stadt ohne Rassismus“ lautete das Motto des Abrahamsfestes 2017/18. Die Kinder und Jugendlichen füllten es auf eindrucksvolle Weise mit Leben.

Autor und Fotos: Jürgen Wolter (mit freundlicher Genehmigung des Medienhauses Bauer/Marler Zeitung).

3 Fotos im Artikel:

# 5 Kinder halten ihren rechten Arm nach vorne gestreckt

# Das Salonorchester der Martin-Luther-King-Gesamtschule eröffnete das große Revue-Programm im Marler Theater. Viele junge Musiker sind durch das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ dazu gekommen.

# Kinder retten die Welt in der Theaterszene der Heinrich-Kielhorn-Schule.

 

Veranstaltungsplan:

 

  1. Begrüßung durch die 3 Moderatorinnen / Moderatoren:

Frau Katharina Novitzka, Günter Tewes, Gejlani Ugur.

  1. Grußwort: Bürgermeister Werner Arndt 5 Min.
  2. HOT Hülsberg: fiel aus wegen Krankheit
  3. Raduga e.V.:
  4. Tanz: Amerikanischer Mix / 6 Mädchen 4 Min.
  5. Tanz: Der Vogeltanz / 8 Mädchen 5 Min.

Verantwortlich: Frau Natalie Koschuhowski

  1. Willy-Brandt-Gesamtschule:

         Ein Lied / Klasse 5a /

Chorgesang mit Klavierbegleitung / 20 SchülerInnen    3 Min.

Verantwortlich: Frau Grahnert, Frau Schotte

  1. Gymnasium im Loekamp:

         3 Lieder:    1. Der Himmel geht über allen auf

  1. Hava Nagila
  2. Da berühren sich Himmel und Erde

         Gitarrenbegleitung / ca. 70 Kinder                                              10 Min.

Verantwortlich: Frau Barbara Diekhoff 

  1. Heinrich-Kielhorn-Schule:

         Szenisches Spiel zur Musik / 40 Personen                      10 Min.

Verantwortlich: Rüdiger Röhse 

  1. Diakonie – Hüls – Süd / kbc:

         Sporttanz, rhythmische Sportgymnastik, 8 Kinder,

         4 Erwachsene                                                                     8 Min.

Verantwortlich: Frau  Elisa Kindler / Frau Natalie Koschuhowski

  1. Hans-Böckler-Berufskolleg :

         Erklärungen zur Ausstellung        von Ergebnissen einer

         Projektwoche                                                                       5 Min.

Verantwortlich: Frau Frauke Arnold

 

Pause (ca. 20 Min.)

 

  1. Musikschule Marl: „Junge vielharmonie“
  2. Ramin Djawadi: Titelthema aus „Game of Thrones“ 2 Min.
  3. Derek Zhao: A New Home 5 Min.
  4. Michael Jackson: We are the world 2 Min.
  5. Leonard Cohen: Hallelujah /Jessica Trocha 3 Min.

Verantwortlich: Frau  Evelyn Fürst-Heck/Dirigent: Andre Buttler

  1. Pestalozzischule:

         Sandmalaktion / 10 – 15 SchülerInnen                                      12 Min.

Verantwortlich:  Herr Krajewski

  1. Friedensweg:

         1 Tanz, 6 Mädchen                                                             5 Min:

Verantwortlich: Frau  Meriam Lihedheb

  1. Intercent:

         1 Tanz / Hip Hop / 5 Mädchen                                           5 Min.

Verantwortlich: Frau Lilia Vishnevetska/ Frau Natalie Koschuhowski

  1. Martin-Luther-King-Schule:

         2 Musikstücke / 15 SchülerInnen                                      5 Min.

Verantwortlich: Kolja Latte

 

  1. AWO, Ernst –Reuter-Haus

Verantwortlich: Frau Mariola Kozaronek