Betreff: Wtr:  Konzert als Öffentliches Ereignis abgesagt Das Konzert wird als Stream gefilmt und wird zeitversetzt in den sozialen Medien und im Internet, auch auf der homepage abrahamsfest-marl.de stehen.

CIJ-AG/20.Abrahamsfest              Marl. 29.Okt. 2020,12 Uhr
Christlich-Islamisch-Jüdische Arbeitsgemeinschaft für das 20. Abrahamsfest Marl Kreis Recklinghausen im Herbst 2020 mit dem Thema: "Jugend - Zwischen den Stühlen - Aktiv". Schirmherr: Aeham Ahmad ("Der Pianist in Trümmern", "Music of Hope")
 
Wir sind dabei und einverstanden: 
Die Stadt Marl empfiehlt, dass wir wegen der bevorstehenden Corona-Auflagen in Deutschland, in NRW und in Marl das Konzert mit Aeham Ahmad am morgigen Abend als öffentliche Veranstaltung mit Publikum absagen.
 
Das Konzert mit Aeham Ahmad  wird am geplanten Tag ohne Öffentlichkeit in der Aula der Scharounschule für eine Filmaufnahme aufgeführt, aufgenommen und danach durch unsere Medien dauerhaft abrufbar sein und zeitversetzt ausgestrahlt. Der Künstler (bekannt auch als "der Pianist in Trümmern") spielt das Konzert "Music of Hope". Er ist Schirmherr des 20. Abrahamsfstes 2020, das in diesem Herbst geprägt von der Pandemie ("Corona").
 
Auch wir als Verantwortliche möchten uns aus Verantwortung für die Corona-Auflagen im Land und hier vor Ort uns vorbildhaft verhalten. Wir haben diesen Vorschlag der Stadt Marl daher übernommen. -Wir danken der Stadt Marl für alle förderliche und vertrauensvolle Kooperation in der Planung und in diesen letzten Entscheidungsstufen.
 
gez. Lilia Vishnevetska, Beatrix Ries, Intisar Saif
als Abrahamitische Sprecherinnen der CIJAG- Marl

Ein Höhepunkt im 20.Abrahamsfest Marl: am Freitag, 30.Okt. 2020 in der
Scharounschule Marl mit Aeham Ahmad ("Der Pianist in Trümmern" und
Schirmherr vom 20. Abrahamsfest) im Konzert "Music of Hope".

Im Livestream zeitversetzt zu sehen:

# Diese homepage
# YouTube: Abrahamsfest-Marl
# Facebook: @abrahamsfestmarl
# Instagram: @abrahamsfest_marl

Corona-bedingt sind aufgrund der Voranmeldung sämtliche Plätze
bereits vergeben. Für die Angemeldeten 50 Personen spielt Aeham Ahmad das
Konzert am 30.Okt. zweimal - mit einer Hygiene-Pause dazwischen. Wer nicht
angemeldet ist, hat keine Chance, einen Platz zu bekommen. Leider.

Download this file (AehamAhmad_Eintrittskarte.pdf) AehamAhmad_Eintrittskarte.pdf

Trägerkooperation des Abrahamhaus in Marl

Webseite: abrahamhaus-marl.de

Standort: Karl-Liebknecht Straße 10, 45770 Marl                                       

 

Ev. Kirchenkreis Recklinghausen & Christlich-Islamische AG Marl in Kooperation mit der Integrationsagentur/Flüchtlingsreferat der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen GmbH

 

Ziele, die durch die Arbeit  erreicht werden…

 -       Begegnung in  drei speziell dafür eingerichteten und gestalteten „Erfahrungsräumen“ ermöglichen

 -       Praxisnahe Informationen über Unterschiedlichkeiten & Gemeinsamkeiten der drei monotheistischen Religionen

 -       Erleben einer besonderen interreligiösen Atmosphäre des Abrahamhauses in Marl

 -       Niederschwellige Zugänge zum Thema ermöglichen

 -       Impulssetzung über praktischen Umgang miteinander ins Gespräch über die Religionen zu kommen

 -       Authentische Gestaltung der Workshops durch Vertreter der drei Religionen

 -       Zielgruppenspezifische Konzipierung der Wokshops

 

Aktivitäten, die geplant sind, das Ziel zu erreichen

Das Abrahamhaus ist ein Mitmach-Projekt für Schulkinder bis zum 12. Lebensjahr und für deren neugierige Eltern und LehrerInnen, und ein offenes Haus für alle, die über Judentum, Christentum und Islam mehr erfahren möchten.

Wir – ein interdisziplinär arbeitendes Team mit Mitarbeitenden aus allen drei Religionen -    fangen an mit einer Führung von ca. 20 Minuten, sie geht durch die unterschiedlichen Räume und man lässt ihre Ästhetik, ihren Geruch, ihre Eigenart auf sich wirken.

Dabei hören wir die Geschichte von Abraham und seinen Söhnen Ismail und Isaak, von Jesus und Mohammed und betrachten genealogische Tafeln und Bilder.

Danach teilen wir uns in drei Gruppen. In den Räumen der Juden, der Christen und der Muslime wird jetzt ca. zwei Stunden gebastelt, erzählt, gekocht und gegessen (eine kleine Frühstückpause findet in den Gruppen statt!). Alle drei Gruppen betrachten dabei das gleiche Thema, so dass in der Abschlussrunde klare Vergleiche zwischen dem Verständnis der einzelnen Religionen für die gleiche Problematik angestellt werden können.

Gemeinsamkeiten entdecken – Unterschiedlichkeiten anerkennen…das zentrale Motto unserer Arbeit im Abrahamhaus 

Download this file (Flyer Abrahamhaus_über uns_1-16.pdf)   Flyer Abrahamhaus_über uns_1-16.pdf

Download this file (Schild Abrahamhaus_Kontakt_8-2016.pdf)   Schild Abrahamhaus_Kontakt_8-2016.pdf


Wichtige Auszeichnung für das Abraham-Haus 

Sehr erfreulich: Das Abraham-Haus Marl (ein „erwachsenes Kind“ vom Abrahamsfest) wird mit dem INTR*A-Preis der Komplementarität der Religionen am SA 21. Nov. 2020 in Köln ausgezeichnet. Dieser (kompliziert klingende) Preis meint das friedliche Miteinander der Religionen auf Augenhöhe und eine entsprechende Bildungsarbeit für solche Haltung. In Fachkreisen in Schule und Bildung ist dieser Preis auch international sehr anerkannt. Im Abraham-Haus Marl wird seit Jahren mit Heranwachsenden und mit Erwachsenen bei Hand- und Kopfarbeit in mehrstündigen Trainings ein gemeinsames Thema wie z.B. Geburtstagfeier aus Sicht der drei Abrahamitischen Religionen vermittelt und begriffen, wobei ehrenamtliche DozentInnen aus Judentum, Christentum und Islam jeweils ihre Religion darstellen und Gemeinsames und Unterschiedliches zur Sprache kommt. Es ist eine Art Rollenspiel, wo alle Teilnehmenden das gemeinsame Thema (z.B. Geburtstag) nacheinander aus jüdischer, christlicher bzw islamischer Sicht kennenlernen. SchülerInnen fragen abschliessend gerne: „Können wir morgen wieder kommen?“ – Verantwortlicher: Jens Flachmeier mit dem Team von Hasibe Koc, Nazife Güner, Lilia Vishnevetzka, Beatrix Ries, Günter Tewes, Roland Wanke. Dank großer Gastfreundschaft ist seit etlichen Jahren dieses Abraham-Haus im Katholischen Kolpinghaus Karl-Liebknecht Str 10, 45770 Marl-Drewer mietfrei eingerichtet.

Wer Vergleiche sieht, begreift mehr: Einwanderung ins Ruhrgebiet damals und heute.

Begleittext zu den Podcasts der Historikerin Angelika Müller vom Juli und August 2020, aufgenommen vom evangelischen Theologen und ehemaligen Europapolitiker Jürgen Klute in seinem ruhrpott-podcast:

Podcast 1 zur Arbeitsmigration der Masuren ins Ruhrgebiet im 19./20. Jh. als Beispiel europäischer Migrationsgeschichte (38 min):

Es geht um die Notwendigkeit daran zu erinnern, dass das Ruhrgebiet als Gesellschaft ein Ergebnis von ständiger Zuwanderung war und ist. Das Interview geht der Frage nach, warum Millionen von Nachkommen der stärksten Zuwanderungsgruppe, der evangelisch-lutherischen Masuren von 1875 – 1945 aus dem Süden und Südosten Ostpreußens (im heutigen Polen) ihre Familiengeschichte nicht kennen oder sie gar leugnen.

https://ruhrpott-podcast.de/kennen-sie-den-bedeutendsten-masurischen-fussballclub

Podcast 2 zur psycho-sozialen Bedeutung von Religion für Migranten (50 min):

Das Interview erklärt das Grundbedürfnis von innerer Beheimatung in einer Gruppe von Wesensgleichen, von Kettenwanderungen und Niederlassung möglichst nach Konfessionsangehörigkeit. Ob Bibel, Gesangbuch oder Koran, heilige Schriften werden zu Objekten des Festhaltens im doppelten Wortsinn und der persönliche Glaube zum transportablen Identifikationsmerkmal. Am Beispiel der Gläubigen in evangelischen Gebetsvereinen und türkischen Moscheevereinen im Ruhrgebiet werden sozialgeschichtliche Bedingungen und Parallelen von religiösen Laienorganisationen geschildert.

https://ruhrpott-podcast.de/vom-evangelischen-gebetsverein-zum-moscheeverein

 

Weiteres zu diesen Themen findet sich auf der Website von Angelika Müller:

 

Angelika Müller M.A.

Historikerin

Guido-Heiland-Straße 7

45768 Marl

Tel.     02365/16769

Mobil: 0177/4006766

e-mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

website: www.angelika-mueller.com


  

CIJ-AG Marl

www.abrahamsfest-marl.de                                                              3.9.2020

Pressebericht:

Die Internationale Frauengruppe, die sich regelmäßig einmal im Monat im Ev. Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche, Römerstr. 59, Marl-Hüls trifft, besuchte am 3.9.20 den Schulbauernhof Recklinghausen. Die Teilnehmerinnen und einige sie begleitende Männer erlebten es als eine wunderbare Gelegenheit, die reiche Vielfalt des schönen Gartens, der Tiere, die phantasievollen Spielmöglichkeiten für Kinder – z.B.im frühen Kleinkindalter – kennen zu lernen.

Die herzlichen Gastgeberinnen vermittelten das Lebenswerk einer guten Gruppe, die mit hohem Engagement, viel Herzblut und mit deutlichem know-how  diese großartige Einrichtung allen Generationen anbietet.  Der Schulbauernhof Recklinghausen ist ein Glanzstück für ökologische und naturnahe Bildungsarbeit, die von unten gewachsen ist durch überzeugte und überzeugende Menschen.

Trotz Regen war es ein gutes lohnendes Erlebnis. Die Gruppe unternimmt gerne als Jahresausflüge solche Exkursionen in die Region.

Die Gruppe ist mit der CIJ-AG verbunden.

Gez. Almuth Dreier


Erlebnisse und Erfahrungen mit Bernhard Weinmann: Initiator des Antirassismustages der Marler Schulen, Aktivist in der Erdbebennot in Adapazari/Türkei, „Chamäleon-Lehrer“ der Martin Luther King Schule

Download this file (CIAG - 2019 - 12 - fertig Bernhard Weinmann Erfahrungen.pdf) CIAG - 2019 - 12 - fertig Bernhard Weinmann Erfahrungen.pdf

"Gedenktag im November 2019" - Doppelt so viele Menschen wie früher auf dem Jüdischen Friedhof in Recklinghausen am Sonntag, 3. November 2019 mittags.

 

Doppelt so viele Menschen wie in den Vorjahren versammelten sich auf dem Jüdischen Friedhof in Recklinghausen am Sonntag, 3. Nov. 2019 mittags. Schon wenige Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur fingen die Überlebenden des Holocaust mit solch einer Gedenkfeier in Recklinghausen an, jeweils am ersten Sonntag im November. Gedacht wird der nach Riga verschleppten und ermordeten jüdischen Gemeindemitglieder und BürgerInnen der Stadt und des Kreises Recklinghausen. Denn am 3. November 1943 wurden 3.000 Juden in Riga ermordet, darunter die letzten 300 Kinder. Sie alle waren aus dem Kreis Recklinghausen, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen nach Riga deportiert.

 

In diesem Jahr sprachen u.a. Landrat Cay Süberkrüb, der Ruhrfestspielintendant Olaf Kröck, der letzte Überlebende und Ehrenbürger des Kreises Recklinghausen Rolf Abrahamsohn (er war auch Schirmherr vom 16. Abrahamsfest Marl). Es wirkten mit SchülerInnen des Hittorf-Gymnasiums Recklinghausen, Dr. Mark Gutkin als Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen und Isaak Tourgman als deren Vorbeter und Kantor. Das ganze wurde moderiert von Jörn Tüffers, Lokaredakteur der Recklinghäuser Zeitung.

 

Die CIAG Marl - zusammen mit der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis RE Veranstalter des jährlichen Abrahamsfestes - hatte in den Mdien mit dazu aufgerufen. "Dieser Tag gehört längst zu den festen Terminen unseres Abrahamitischen und demokratischen Wirkens", sagte einer Verantwortlichen.

 

gez. Hartmut Dreier

 


CIAG Marl - Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl

www.ciag-marl.de                                                                                                            16.11.2019

 

Bericht: Frauen mit vielen Herkunftskulturen gemeinsam – unterwegs zur Turner-Ausstellung und zu den Werkstätten in Karthaus/Münsterland

 

Die reizvollen Geheimnisse im Münsterland und in Münster ziehen jedes Jahr die Internationale Frauengruppe Marl an, die mit der CIAG Marl seit Anfang an verbunden sind und sich regelmäßig im Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche Marl-Hüls trifft.

In diesem Jahr ging es ins Landesmuseum Münster/W. Zwei Tage nach der in den Medien gerühmten Ausstellungseröffnung „Turner - Horror and Delight“ war diese Turner-Ausstellung das erste Ziel. Turners Bilder kamen eindringlich an, in ihrer Farbigkeit und Dynamik, im ihrem schrittweisen Übergang von Romantik zum Impressionismus der Moderne. Anschließend ging es weiter zu den Werkstättten Karthaus bei Dülmen. Was Menschen mit Behinderungen schaffen, wurde hier bewundert. Ebenfalls genossen die Reisenden im dortigen Restaurant Kaffee, Tee und Kuchen.

Gez. Almuth Dreier


Bei einem früheren Abrahamsfest sprach Paul Oestreicher  - sein aktueller Aufruf gegen Hass erreicht uns soeben.

 

Meininger Tageblatt

 

WORTE ZUR LANDTAGSWAHL von Pfarrer Paul Oestreicher, Ehrenbürger Meiningens

 

In meinem Geburtsjahr 1931 befand sich die Weimarer Republik in einer schweren Krise. Die Demokratie war in tödlicher Gefahr. Thüringen, das Land meiner Geburt, war ein bedeutendes Exerzierfeld für die aufstrebende Nazi Partei. Im Thüringer Landtag erklomm Hitlers Folgsmann Wilhelm Frick als erster Nazi einen Ministerposten. Es dauerte nicht lang bis, im Jahr1933, the Partei alle Macht an sich riss. Sieg Heil hallte es durch die deutschen Länder.

Im bürgerlichen Meiningen feierten viele die Geburt der neuen Ordnung. Nun konnte endlich und uneingeschränkt das Vaterland bejubelt werden. Man hatte einen glaubhaften Führer. Er hatte seine Pläne verkündet: Deutschland, Großdeutschland über alles. Auch die Mehrzahl der Thüringer Christen sahen in ihm ein Gottesgeschenk. Der Übermut war berauschend. Und dann?

Ende des Traumes:  Leichen über Leichen, millionenfach. Deutschland ein Trümmerfeld. Man sprach vom Jahr Null. 14 millionen Deutsche auf der Flucht.

Und heute? All das liegt weit, weit zurück, ist für viele in Vergessenheit geraten. Ich, der einst mit meiner Familie von diesem Deutschland flüchten musste, finde mich benötigt in England, meiner Wahlheimat, die Menschen an diese deutsche Geschichte zu erinnern, denn auch hier in England  ist die Demokratie schwer bedroht. Man spürt den Haß in der luft. Zu viele Europäer, alte und junge, wollen nicht daran erinnert werden, wohin Nationalismus, Fremdenhaß und Populismus führen können.

All das gilt heute für Meiningen, für Thüringen, für die Landtagswahl in diesem Monat. Als Ehrenmeininger frage ich meine Mitbürger: Erkennt ihr die Zeichen der Zeit? Heute wie damals müßt ihr euch fragen lassen, habt ihr den Mut,und den Willen, ohne uns zu sagen zu jedem Anzeichen von Rassismus. Wer zum Unrecht schweigt, macht sich schuldig. Jeder deutsche Muslim, jeder deutsche Jude braucht und verdient unsere Solidarität.

Und die AfD Wähler? Streitet euch mit ihnen, verachtet sie nicht. Versucht sie zu überzeugen. Mischt euch ein in die Politik. Werdet politischer. Praktiziert Demokratie. Haßt niemanden, auch nicht die wirklichen Nazis. Vermehrt die Liebe zu Freund und Feind. Die Mitmenschlichkeit kennt keine Grenzen.


Weltkindertag 20.Sept. 2019 - Präsentation der Festschrift "25 Jahre Begegnungsfest zum Anti-Rassismustag in Marl".- Ehrung der Preisträger im Luftballonwettbewerb.

Fotograf: Konrad Pesch (Alle Fotos im Fotoalbum oder auf das Bild Klicken)

Die CIAG Marl hat vor 25 Jahren das jährliche Begegnungsfest zum Antirassismustag der UNO (21.März) mit gestartet.Träger sind seitdem: die Stadt Marl, CIAG Marl, alle Schulen in Marl, Weltzentrum Marl. Es nehmen jeweils an einem Projekttag aus allen Schulen am Ort 12-jährige SchülerInnen teil; sie treffen sich in der Martin Luther King Schule, ca 300 an der Zahl, dazu circa 60 ehrenamtliche AG-Leiterinnen. Gestartet wurde dieses Projekt vor 25 Jahren von Bernhard Weinmann (Lehrer an der Martin Luther King Schule, Akteur in der CIAG Marl u.a.) Nach einigen Jahren übernahmen Klaus-Dieter Hein und Johanna Pesch die Regie, bis heute. In den vielen Jahren entstanden auf Initiaitve von Hannelore Kintzel auch zahlreiche Wandtücher, die bunt zum Thema des jeweiligen Begegnungsfestes zum Antirassismustag gestaltet werden. Am Weltkindertag 20.Sept. 2019 wurden auch PreisträgerInnen vom Luftballonwettbewerb geehrt, die weitesten Ballons waren bis kurz vor Groningen geflogen. Die Fotos dokumentieren diese Präsentation der Festschrift und die Luftballon-Ehrung. Ort: vor dem Weltzentrum Marl im Marler STERN.

 


Von Aktiven in unseren Reihen: Melih Fidan

Quelle: Medienhaus Bauer/Marler Zeitung

Download this file (melih.pdf) melih.pdf

 

 


Rede am 6. September 2019

Unsere Rede bei der Veranstaltung "Wir sind mehr" am Rathaus Marl am Freitag, 6. Sept. 2019. Mit ca 15 weiteren Organisationen war die CIAG Mitveranstalterin. Beatrix Ries als eine der 3 Sprecherinnnen der CIAG/Abrahamsfest Marl trug Teile der hier dokumentierten Rede vor: 

Download this file (Rede am 6. September 2019.pdf) Rede am 6. September 2019.pdf

 

Räume der Stille für Christen und Muslime in der Paracelsusklinik Marl des Klinikums Vest in der Trägerschaft der Knappschaft

Die CIAG Marl hat seit Jahren das Thema interreligiöse Seelsorge auf dem Bildschirm und hat in der Paracelsusklinik Marl vorbildliche Kooperationspartner in der Geschäftsführung/Leitung dieses Krankenhauses. 
 
Fotos und Texte: Norbert Vongehr/Thomas Wallrad, Gabriele Ibing/Barbi Kohlhage. 
 

Kapelle der Paracelsus-Klinik erstrahlt in neuem Glanz – Raum für Ruhe und Besinnung das ganze Jahr und jeden Tag …

Das Klinikum Vest hat in den vergangenen 6 Wochen an seinem Standort in Marl in der Kapelle der Paracelsus-Klinik umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Zu Weihnachten 2018 können somit in der Kapelle wieder die ersten Gottesdienste gefeiert werden. Die Kapelle ist sehr schön geworden. Alles wurde neu gestrichen, das Mobiliar wurde aufgearbeitet, die Beleuchtung neu installiert, die Lüftungsanlage erweitert und ein neuer Bodenbelag verlegt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Farben und Formen harmonieren auch mit den Glasfenstern, die der Künstler Georg Meistermann, der als bekanntester Glasmaler des 20. Jahrhunderts gilt, für die Kapelle der Klinik geschaffen hat.

Jeden Tag ist die Kapelle geöffnet – für Patienten, Mitarbeiter und Besucher – sie lädt ein zur Ruhe und Besinnung. Auch die aufgestellte Krippe trägt dazu bei. Frau Kohlhage, evangelische Krankenhausseelsorgerin und Frau Ibing, katholische Krankenhausseelsorgerin freuen sich sehr, Patienten und Besucher wieder in diesen besonderen Raum zu Gottesdiensten einladen zu können. Zu Weihnachten 2018 wird am Heiligen Abend um 15.30 Uhr ein evangelischer Gottesdienst stattfinden und am 1. Weihnachtstag um 10.00 Uhr eine katholische Eucharistiefeier. Am 17. Januar 2019 wird auch wieder der ökumenische Gedenkgottesdienst für Verstorbene in der Kapelle stattfinden.

Das Klinikum Vest ist ein weltanschaulich offenes Krankenhaus. Auch ist der Klinik sehr daran gelegen, dass die dort betreuten Patienten ihrer Religion und Spiritualität gemäß Rückzugsmöglichkeiten finden. „Das gehört zum Gesundwerden dazu“, sagt Herr Vongehr, Krankenhausleiter der Paracelsus-Klinik und stellvertretender Geschäftsführer des Klinikum Vest. Er hat sich nicht nur für die Renovierung der Kapelle als Raum für die Christen eingesetzt, sondern auch für die Neugestaltung der Gebetsräume für muslimische Frauen und Männer, die die Paracelsus-Klinik bereitstellt. Zudem wurden in diesem Jahr rund um den See im Klinikpark zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, um zur Ruhe kommen zu können.

Herzlich lädt die Paracelsus-Klinik Marl also in den nächsten Tagen dazu ein, sich die renovierte Kapelle in weihnachtlicher Atmosphäre anzuschauen und zur Besinnung zu kommen.

 
Die Paracelsusklini hat Anfang diesen Jahres 2018 die Renovierung des Muslimischen Gebets-Raumes (Foto unten: Teppich, Raumteiler, Anstrich, Möblierung) getragen; die künstlerische Gestaltung (Bilder und Wandmalerei) wurde von den Moscheevereinen selber finanziert und ausgeführt – die Bilder sind kurz vor dem diesjährigen „Marler Öl-Ringen-Volksfest“ entstanden - seitens der Muslime sind hierbei seit Jahren engagiert: Nazife Güner und Ali Özbay (beide gehören auch zum SprecherInnen-Kreis der CIAG Marl/Abrahamsfest Marl).
Die christliche Kapelle dieses Krankenhauses wurde soeben mit Mitteln und Fachkräften der Paracelsusklinik renoviert.
Auf einem Foto sieht man Handwerker und Verantwortliche der Klinik.
 

…Auszug aus der Patienteninformationsmappe der Paracelsus-Klinik Marl …

Die Kapelle der Paracelsus-Klinik

In der Kapelle finden Sie zu jeder Zeit einen Ort der Ruhe und des Gebets.

Die Kapelle befindet sich im Erdgeschoß (Eingang gegenüber dem Haupteingang).

Gottesdienste

jeden Sonntag um 09.00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

jeden Sonntag um 10.00 Uhr

Katholische Eucharistiefeier 

 

Für unsere Patient/Innen muslimischen Glaubens

 

steht in der 1. Etage im Ambulanztrakt 24 Stunden täglich jeweils ein

Gebetsraum für Männer (links) und Frauen (rechts) zur Verfügung.

   

 


"Alte Freunde treffen sich".

Auf dem Bild u.a. Mustafa Aktas, früher Imam in der Fatih-Moschee in Marl, lebt jetzt in Osnabrück und wirkt in der Buchhandlung in Münster/W, Bremer Platz 48 - 58.

  

  

 


"Der Neubau der Yunus Emre Moschee ist dringlich". Unter dieser Überschrift veröffentlich die Marler Zeitung am 3.9.2018 leicht gekürzt den Leserbrief von Hartmut Dreier vom 1.9.2018. Zusammenhang: Die AfD in Marl sammelt in Marl Unterschriften gegen die geplante und im Stadtrat beschlossene neue Moschee Yunus Emre im Stadtteil 
Marl-Brassert.

Als Mitbegründer der CIAG Marl schreibt H.D. am 1.9.2018: 

Hartmut Dreier, ev.Pfarrer i.R. Mitbegründer der CIAG Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl Schumannstr. 6, 45772 Marl                                                                       1.9.2018

Leserbrief

Moscheebau der Yunus Emre Moschee – muss sein.

Die MZ hat nun schon zweimal kurz hintereinander den Gegnern des Moscheebaus Platz gegeben, nachdem die MZ in früheren Monaten regelmäßig über den Fortgang der Planungen sachlich informiert hatte.  Ich mache auf folgende Sachverhalte aufmerksam:

  1. Das Vorhaben: Seit mindestens fünfzehn Jahren bemüht sich die muslimische Gemeinde Yunus Emre um einen Neubau als Ersatz für den jetzigen Standort an der Ecke Sickingmühlerstrasse/ Haardstrasse. Die künftige Moschee wird ca 200 m entfernt vom jetzigen Standort an der Sickingmühlerstrasse liegen. Das Verkehrsaufkommen wird nicht anders sein als bisher.  Ohne den durch Seveso III bedingten allgemeinen Baugenehmigungs- stopp in Marl wäre der Neubau der Moschee fertig. Der jetzige Standort war von Anfang an behelfsmäßig. Der Neubau ist dringlich. Die Architektur ist interessant: ein Mix von Tradition und Moderne. Der Neubau wird aus Spenden finanziert und aus dem Verkauf des jetzigen Gebäudes. Die Gemeinde verzichtet auf den Azanruf vom Minarett. Das alles ist seit Jahren geplant, entwickelt und auch in der Presse vorgestellt.
  2. Lange Planung in Politik und Verwaltung: Seit Jahren hat ein Beirat die gesamte Planung begleitet. Die politischen Fraktionen im Rat sind informiert und haben – dank des umsichtigen Vorgehens von Bürgermeister Arndt – fast einvernehmlich das Neu- und Ersatzbauvorhaben gut geheißen. Im Beirat sind alle gesellschaftlichen Gruppen vertreten und am Tisch. Dort wird offen über alles diskutiert mit guten gemeinsamen Ergebnissen.
  3. Das Profil der Gemeinde: Die Yunus Emre Moschee betreibt seit Jahren eine sehr gute Arbeit und kümmert sich um gute Nachbarschaft in Brassert. Das jährliche Gemeindefest im Frühsommer auf dem Platz Sickingmühlerstr/Haardstr ist sehr beliebt. Die Yunus Emre Moschee ist seit Beginn in 1984 aktiv in der CIAG Marl = Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl. Sie sind verlässlich. Sie haben dazu beigetragen, dass Marl auch bundesweit und in anderen Ländern einen guten Ruf hat für Toleranz, Fairness, Miteinander der Religionen, gute Nachbarschaftlichkeit und besondere Ereignisse wie das jährliche Abrahamsfest. Die Yunus Emre Moschee hat engagierte Jugendliche und Studierende, die in den vergangenen zwei Jahren beachtliche Dokumentarfilme gemacht haben, wo sie ältere Gemeindeglieder über ihre Erfahrungen befragen. Man muss sich diese Filme einmal ansehen, wie die Älteren den Jüngeren seit 3 Generationen ins Stammbuch geschrieben haben: „Strengt euch hier in Marl an!“, „Bildung ist enorm wichtig“. „Verbindet den Glauben an Gott mit Liebe zu den Nachbarn“. Die Jüngeren sind darauf ebenso stolz wie ihre Eltern und Großeltern. Ihr Fazit als Jüngere und Ältere : „Marl ist unsere Heimat!“
  4. DITIB: Die Yunus Emre Gemeinde gehört zum Dachverband DITIB. Was hier in Marl in der Gemeinde gelehrt, gebetet und bedacht wird, wird hier am Ort geklärt und entschieden, wie das auch in christlichen Gemeinden innerhalb der beiden großen Kirchen  der Fall ist. Die Yunus Emre Moschee ist im Rahmen von DITIB eigenständig und ihren Gemeindegliedern verantwortlich. Der derzeitige Hodscha Yusuf Genctürk kommt aus der Türkei und bekommt sein Gehalt von dort. Außer diesem redlichen Hodscha arbeitet seit 2 Jahren in der Yunus Emre Moschee die muslimische Theologin Dilek Pürcek, die in Bielefeld groß geworden ist, islamische Theologie in Ankara studiert hat und zuständig ist für Kinder- Jugend und Frauenbildung. Sie denkt ähnlich eigenständig wie ich als christlicher Theologe!

Was aus dem Dachverband DITIB in Köln in 20 Jahren – sagen wir: in 2040 - geworden sein wird, dazu wage ich aufgrund meiner Kenntnisse und meines Überblicks seit über 35 Jahren folgende Prognose: Im Rahmen der „Islamkonferenz Deutschland“ und des Föderalismus in den Bundesländern wird es zu Verträgen kommen, die die Finanzierung und Ausbildung der Hauptamtlichen neu regeln: Im Sinne der Religionsfreiheit und des Grundgesetzes muss im Jahre 2040 der Islam in Deutschland eine eigene finanzielle Basis haben (eine Art Moschee-Steuer der steuerlich veranlagten Muslime im Land). Die Theologen werden hier an Universitäten studieren, ausgebildet und von hier aus bezahlt werden. Wie es schon jetzt endlich islamische ReligionslehrerInnen gibt, die an deutschen Universitäten ausgebildet sind und wie andere Lehrkräfte in Deutschland bezahlt werden. Die Grundstücke und Gebäude werden schon jetzt hier am Ort finanziert und  verwaltet,  und sie werden eines Tages einem völlig andersartigen Dachverband als dem jetzigen angehören, sagen wir: zu „DITIB 2040“ werden sie gehören, DITIB bezieht sich dann voll und ganz auf die Bundesrepublik Deutschland. (Erst 1985 hat sich die Ev. Kirche in Deutschland zur freiheitlichen Demokratie bekannt).

Diese derzeitige künstliche Aufregung ist fehl am Platz, man sollte zur Tagesordnung übergehen – auch in der Presse. Marl hat genügend wirkliche Probleme, aber wirklich keinen Bedarf an Religionskriegen. Finger weg von diesen  Unterschriftslisten! Niemand sollte sich manipulieren lassen! Es riecht nach Vor-Wahlkampf.


Frauen-Team repräsentiert die Arbeit nach außen.

Die Verantwortlichen der CIAG Marl/Abrahamsfest Marl haben im Juni2018 beschlossen:

Ein dreiköpfiges interreligiöses Frauen-Team repräsentiert die Arbeit nach außen. Fortgesetzt wird natürlich die Gemeinsame Verantwortung, die freie Breite der Initiativen der einzelnen und der beteiligten Gruppierungen,  die Koordination in monatlichen Plenumstreffen und vierteljährlichen Steuerungsgruppen-Treffen.

Das ganze wird ehrenamtlich organisiert. In den vergangenen Jahren repräsentierte Jens Flachmeier das ganze (CIAG/Abrahamsfest)  nach außen. Seit dem 1. Juli 2018 repräsentieren das ganze nach außen: drei Frauen aus den drei Religionen: Beatrix Ries, Intisar Saif und ein Platz ist noch  reserviert für jemand in Verbindung mit der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen. Allen wird herzlich gedankt: Jens Flachmeier für seine bisherige Aktivität und den Neuen für ihre künftige Aktivität. Alle genannten kümmern sich weiterhin um ihre speziellen Themenfelder.


Vernetzung von Heimat und Gastland - Unsere 7 Jahre in der Türkei (2011-17)

Dienstag, 19. Juni 2018,18 - 20 Uhr                                                                         

Herzliche Einladung!                                        Fatih-Moschee, Bachackerweg 197                    

                                                                                45772  Marl-Hamm

Nach 7 Jahren intensiver Gemeindearbeit als ev. Pastorin in der deutschsprachgen Gemeinde in der Türkei mit Sitz in Istanbul berichten Ursula August und ihr Mann Rainer Volz am kommenden DI 19. Juni 2018, 18 - 20 Uhr in der Fatih-Moschee, Bachackerweg 197, 45772 Marl-Hamm über ihre Erfahrungen. Sie stellen das ganze unter Thema "Vernetzung von Heimat und Gastland" und warten mit der über 200jährigen Geschichte zwischen Deutschen und Türkein seit 175o auf, wo zunächst viele Deutsche z.B. als Handwerker wie Uhrmacher in der Türkei Arbeit und sogar ihre Heimat fanden, oft verbunden mit hoher gesellschaftlicher Anerkennung und Religionsfreiheit als Christen. Vieles ist ganz erstaunlich in der aktuellen Diskussion und weitet den Horizont. PfrIn Urusla August war von 1999 bis 2011 Pastorin in der Ev.Stadtkirchengemeinde Marl, in Hüls und Hamm und ist unvergessen. Ihr Mann ist Sozialwissenschaftler und durch seine Musikbegeisterung vielen in ganz Marl bekannt.

Die Veranstaltung ist getragen von der CIAG Marl Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl in einem breiten Bündnis: Denn alle relevanten Gruppierungen in Marl-Hamm und Marl-Hüls laden dazu ein: die Schulen Pestalozzi, Käthe Kollwitz, kath. Hauptschule, die beiden Moscheen Fatih und Kuba, die beiden Kirchengemeinden: St. Franziskus und ESM-Bezirk Osten und das ERnst Reuter Haus.

Der Abend ist kostenfrei. Die gastgebende Fatih-Moschee lädt zur Begrüßung zum Tee ein. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 18 Uhr und ende nach circa 2 Stunden.

 Hier die Einladung als PDF

 Download this file (CIAG - 2018 - 6 - Ulla und Rainer ihr Vortrag Juni 2018.pdf)  CIAG - 2018 - 6 - Ulla und Rainer ihr Vortrag Juni 2018.pdf


PA: Neu: weltweiter "Tag des Zusammenlebens" am Mittwoch 16. Mai - Marler 
Praxis im weltweiten Friedenszusammenhang: 

Auch in Marl gibt es Aktivität im Sinne des "Tages des Zusammenlebens", 
den die UNO  seit Herbst 2017 jeweils weltweit für den 16. Mai eines 
Jahres ausgerufen hat. Zwei Beispiele: In der Scharounschule Marl treffen 
sich am MI 16. Mai um 17.30 Uhr Aktive aus Schulen, den religiösen 
Gemeinden der Juden, Christen und Muslime, um den Familien-Nachmittag am 
23. September 2018 beim kommenden 18. Abrahamsfest zum Thema 
"Kinder!Kinder" vorzubereiten. Am Vorabend des 16. Mai, also am 15. Mai 
sind interessierte Erwachsene ins Abraham-Haus, Karl Liebknecht Str. 10, 
Marl-Drewer in der Zeit von 18 - 21 Uhr eingeladen, um aus erster Hand - 
von Juden, Christen und Muslime selber - zu erfahren, was ihr Glauben und 
Leben ausmacht, was sie gemeinsam haben und was sie unterscheidet (vor 
wenigen Tagen präsentierten die gleichen Aktiven das Abraham Haus auch 
beim Katholikentag in Münster). 

Der einstimmige Beschluss der UNO-Vollversammlung im September 2017 zur 
Einführung dieses jährlichen "Tages des Zusammenlebens" will die 
"Geschwisterlichkeit" der Religionen betonen und eine Friedenserziehung in 
diesem Sinne weltweit in Gang setzen. "Die Kräfte der Harmonie müssen 
stärker werden als die Bosheiten von Terror, Hass und Krieg - gerade in 
der aktuellen zerrisenen Welt mit ihren Brüchen, Widersprüchen und 
Kriegen", so Scheich Khaled Bentounes, einer der wesentlichen Begründer 
dieser "Tages des Zusammenleben". Scheich Khaled Bentounes stammt aus 
Algerien und wirkt von Paris aus mit der islamischen Friedensbewegung AISA 
International, einer Nichtregierungsorganisation, die ähnlich wie der 
Dalai Lama, Papst Franziskus bzw das Projekt "Weltethos" (Tübingen) um die 
christlichen Theologen Karl Rahner und Franz Josef Kuschel  gut vernetzt 
ist über die religiösen Gräben hinweg und die Friedenssehnsucht in der 
Menschheit verstärkt.  Khaled Bentounes beschrankt sich in seinem Wirken 
nicht nur auf die "dünne Luft der Spitzendiplomatie"  sondern 
unterstützte z.B durch den islamischen Chor AISA aus Frauen und 
Männern im Rathaus Marl das Gastmahl  zum Abschluss vom Abrahamsfest vor 
einigen Jahren. Die Muslimischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernehmen 
wie andere Pfadfindergruppen aus Deutschland Saaldienste bei den Ev. 
Kirchentagen seit Jahren. Khaled Bentounes wirkte mit im Zentralinstitut 
Islam-Archiv Deutschland, Soest, das seit dem Tod von dessen Begründer 
Salim Abdullah  vor zwei Jahren als "An-Institut" ans Zentrum für 
Islamische Theologie der Uni Münster gekommen ist, deren Professoren 
Khorchide und Karimi in Marl beliebte Referenten bei Abrahamnsfesten sind: 
Prof. Khorchide in 2015 und Prof. Karimi in diesem Herbst 2018. 

"Wir begehen in diesem Jahr erstmalig den "Tag des Zusammenlebens" auch in 
Marl ganz praktisch mit Projekten, die schon laufen. Was wir hier in Marl 
seit Jahrzehnten machen, stellen wir in einen großen weltweiten 
Friedenszusammenhang", sagt Hartmut Dreier, einer der Aktiven in der CIAG 
Marl und beim jährlichen Abrahamsfest. 

gez. Hartmut Dreier 

Download this file (Verständnis für andere Religionen.pdf)  Verständnis für andere Religionen.pdf


Internet-Petition für Völkerfreundschaft und Dialog der Kulturen. 

Initiatior: Sven Hadel (Marl)

 

https://www.openpetition.de/petition/online/setzt-der-spaltung-ein-ende-wie-der-geschichtsunterricht-das-ruder-rumreissen-kann

SprecherInnen des Ganzen nach außen:

Lilia Vishnevetska Sprecherin (jüdisch)
45768 Marl, Telefon: 0163/4812923

Beatrix Ries Sprecherin (christlich)
45770 Marl, Telefon: 02365/67450

Intisar Saif Sprecherin (muslimisch)
45770 Marl, Telefon: 0176/42192922

Hartmut Dreier (Protokollführung bei Sitzungen)
45772 MarlTelefon: 02365/42076 oder 0177 14 85 640

 


Die Verantwortlichen der CIAG/CIJ-AG/Abrahamsfest


(Telefonische Vorwahl Marl = 02365)

Dunia Arcoun, Ostpreußenstr. 32, 45770 Marl

Özcan Arlat, Triftstr. 21, 45772 Marl, Tel. 0174 958 22 22

Ramazan Atalay, Merkurstr. 19, 45768 Marl, Tel. 0157 592 011 27 

C. Ali Aydogan, Uechtingstr. 19, 45881 Gelsenkirchen, tel. 0172 20 900 98                                                 

Heidi Blessenohl, Thüringer Str. 3, 45770 Marl, Tel. 34 774                                                                                     

Muhammet Catmak, Möwenweg 1, 45772 Marl, Tel. 0151 2970 25 49

Nabile Darwich, Adolf Grimme Str. 8, 45768 Marl, Tel. 0177 512 14 14

Semih Deniz, Victoriastr. 116 d, 45772 Marl, Tel. 38 12 71

Hakki Dinckal, Sickingstr. 136, 45772 Marl, Tel. 4 88 06

Hartmut Dreier, Schumannstr. 6, 45772 Marl, Tel. 4 20 76                                                                                                 

Melih Fidan, Bachackerweg 97, 45772 Marl, Tel. 0152 2181 38 14

Jens Flachmeier, Drewerstr. 62, Tel. 0178 14 16 514                                                                                         

Silvia  Frank, Hans Thoma Str. 8, 45767 Marl, Tel. 51 50 57

Bünyamin Gedik,c/o Fatih-Moschee: Bachackerweg 197, 45772 Marl, Tel: 0176 436 000 86

Nazife Güner, Sickingstr. 49, 45772 Marl, Tel. 0157 547 801 58

Christa Heinen, Lembecker Pfad 26, 45770 Marl, Tel. 3 76 23

Özlem Isik, Sickingstr. 15, 45772 Marl, Tel. 0157 746 342 65                                                                           

Cetin Kapkac, Triftstr. 4, 45772 Marl, Tel. 0178 17 93 185

Elisa Kindler, Joh. Brahms Str.33, 45772 Marl, Tel. 50 36 50

Hannelore Kintzel, von Menzel Str. 16, 45768 Marl, Tel. 5 98 70

Hasibe Koc, Kampstr. 51, 45768 Marl, Tel. 0157 551 735 55                                                                           

Beyza Koese, Rudolf Virchow Str. 34 c, 45768 Marl, Tel. 0173 608 11 05

Natalie und Andrej Koschuhowski, Brüderstr. 59, 45768 Marl, Tel. 6 99 723

Mariola Kozaronek, Sperberweg 3-5, 45772 Marl, Tel. 0176 190 033 95

Yunis Kulak, Rudolf Virchow Str. 26 B, 45768 Marl, Tel. 0177 322 53 81

Mona u. Meriam Lihedheb,Breslauerstr. 1, 45768 Marl. Tel. 0157 517 720 59

Ali Özbay, Trifstr. 12 B, 45772 Marl, Tel. 0172 909 27 97

Michaela Rickert,c/o KBC Kunterbuntes Chamäleon, G.Herwegh Str. 63-67, 45772 Marl, Tel. 0163 683 24 43

Beatrix Ries, Begonienstr. 9, 45770 Marl, Tel. 674 50

Adnan Saglik, Bahnhofstr. 88, 45772 Marl, Tel. 83 803

Intisar Saif, Pommernstr. 4, 45770 Marl, Tel. 0176 42 19 29 22

Günter Tewes, Max Planck Str. 1 b, 45768 Marl, Tel. 69 11 26

Isaak Tourgman,c/o Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, Tel. 0151 155 595 21

Mehmet Ucak, Kampstr. 23, 45768 Marl, Tel. 50 76 69 Marl, Tel.95 84-11

Geylani Ugur, Sachtstr. 50, 45768 Marl, Tel. 0163 242 22 29

Roland Wanke, Bachstr. 7a, 45770 Marl, Tel. 41 33 69

Lilia Vishnevetska, Merkurstr. 19, 45768 Marl, Tel. 0163 481 29 23

(Stand: 10.05.2020)